Nachruf

Wir trauern tief bewegt um unser langjähriges Mitglied

Heiner Jerrentrup

Heiner Jerrentrup war Gründungsmitglied, langjähriger Vorsitzender und

Ehrenvorsitzender der Wasserwacht Ortsgruppe Michelau.

Als stellvertredender Vorsitzender der BRK-Kreiswasserwacht hat er die Geschicke der Wasserwacht im Landkreis über lange Zeit maßgeblich mitgeprägt.

Darüber hinaus hat er die Vorstandschaft des BRK-Kreisverbandes viele viele Jahre als Mitglied des Haushaltsausschusses unterstützt. Sein ehrenamtliches Wirken im Roten Kreuz war stets vorbildlich.

Wir verlieren mit ihm nicht nur einen hoch geschätzten Kameraden, sondern auch einen lieben Freund.

Als Rotkreuzfamilie werden wir ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen.

 

 

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

am Samstag den 27.1.2018 findet wieder unsere Jahreshauptversammlung

im Rot-Kreuz-Haus Michelau statt.

Hierzu möchten wir euch gerne Einladen, ob Aktives oder Passives

Mitglied – jeder ist willkommen 🙂

Beginn unserer Jahreshauptversammlung wird gegen 18:30 Uhr sein.

Wir Freuen uns auf euer kommen.

Jahreshauptversammlung : keine größeren Badeunfälle

 

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Mit 373 Mitgliedern zählt die Wasserwacht Michelau zu den größten Ortsgruppen im Kreisgebiet. Stolz ist die aktive Truppe unter der Leitung von Dieter Pohl auf ihre neuen Rettungstaucher und die Mitglieder, die die Ausbildung zum Sanitäter erfolgreich abgeschlossen haben. Im Jahresrückblick während der Hauptversammlung wurde deutlich, dass der Rudufersee und das Michelauer Hallenbad die Einsatzschwerpunkte bilden.Rund 550 Wachstunden wurden allein am Rudufersee geleistet, der jährlich von rund 30 000 Badegästen besucht wird. Trotz der großen Besucherzahl ist man bisher von schwerwiegenderen Badeunfällen verschont geblieben. Der Haupteinsatzbereich beschränkte sich im Wesentlichen auf die Versorgung kleinerer Schnittverletzungen oder Verstauchungen. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 27 Fälle, in denen Erste Hilfe geleistet wurde.

Wichtig für die Wasserwacht ist auch das jährliche Sommerevent „Holiday am Baggersee“, das hauptsächlich der Mittelbeschaffung dient. Für die ehrenamtlichen Mitglieder bedeutete das Mega-Event allerdings Schwerstarbeit, was die Bewirtung der Gäste anbelangt. Doch die Einnahmen sind unverzichtbar. So leistet der Förderverein Wesentliches für die kostenintensive Ausrüstung. Dank der Spende des Fördervereins von 2500 Euro wurde 2015 eine neue Taucherausrüstung angeschafft.

Insgesamt wurden 2015 insgesamt 1120 Stunden für die Mittelbeschaffung geleistet, sagte Ortsgruppenleiter Dieter Pohl. Hinzu kamen 350 Stunden für sonstige Arbeiten wie Bootsumbau, Hänger-Schulung, Gerätewartung und vieles mehr.

Intensiv engagiert sich die Wasserwacht auch für den Naturschutz. Vor allem der Nachwuchs packt kräftig mit an, wenn es um die Säuberungsaktionen rund um den Rudufersee oder entlang des Mains geht. Insgesamt 350 Kilogramm Müll wurden dabei an einem einzigen Vormittag gesammelt. Unterstützt wurden die Wasserwachtler dabei von einer Gruppe der „Sea Shepard Franken“, welche tatkräftig mit anpackte.

Großer Wert auf gute Ausbildung

Großer Wert wird auf den guten Ausbildungsstand gelegt. So haben Jan Fischer und Tobias Zirkelbach die umfangreiche Ausbildung zum Rettungstaucher erfolgreich absolviert. Als neue Sanitäter stehen Juliane Krappmann, Julia Ludwig und Frank Haberkorn der Wasserwacht zur Verfügung. Als Ausbilder für das Rettungsschwimmen arbeitet Marc Stephan ehrenamtlich für die Ortsgruppe. Der Vorsitzende der Kreiswasserwacht, Oliver Naumann, und Kreisgeschäftsführer Thomas Petrak würdigten den Einsatz der Wasserwachtler.

Ehrungen

Gemeinsam mit Ortsgruppenleiter Dieter Pohl nahmen Wasserwacht-Kreisvorsitzender Oliver Naumann und BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Petrak die Ehrung langjähriger Mitglieder vor. Für 40 Jahre wurde Detlef Kirster geehrt. 35 Jahre sind es bei Rainer Zirkelbach, 25 Jahre lang gehören Henryk Meenzen und Thilo Friedel der Truppe an, und zehn Jahre sind es bei Juliane Krappmann.

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Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft bei der Michelauer Wasserwacht: Thomas Petrak, Rainer Zirkelbach, Oliver Naumann, Juliane Krappmann, Thilo Friedel, Marc Stephan, Dieter Pohl, Tobias Zirkelbach (hinten, v. li.), Uwe Hanft, Henryk Meenzen und Detlef Kirster (vorne, v. li.).

 

 

Quelle: Klaus Gagel

Zeltlager 2015 in Rothenkirchen

IMG_6061_WaWaZL2015666Vergangenen Freitag bis Sonntag fand wieder das alljährliche Zeltlager der Wasserwacht Michelau in Rothenkirchen/Pressig statt. Viel Spass und Spannung standen auf dem Programm, welches jedoch aufgrund der heißen Temperaturen in die Abendstunden verschoben werden musste. Aber auch diese sollten uns keinen Strich durch die Rechnung machen. So gingen Jung und Alt viele Stunden zum Abkühlen in das nahegelegene Naturerlebnisbad und tobten sich im erfrischend kalten Wasser aus. Am Lagerfeuer, welches selbstverständlich, trotz der Temperaturen fleißig geschürt wurde, durften Kinder und Erwachsene Abends Stockbrot (u.A. mit Speck ) „backen“. Leider neigte sich auch dieses schöne Erlebnis am Sonntag wieder dem Ende zu, und so wurden gemeinsam Zelte abgebaut, der Platz aufgeräumt, und ein letztes mal zusammen gegessen.
Leider ist es bis zum nächsten Jahr noch eine Zeit, die Vorfreude jedoch ist jetzt schon da. Nach dem Zeltlager ist bekanntlich auch schon wieder vor dem Zeltlager!

Main und Seesäuberung

DSC_0102Viele Zeitgenossen haben die tickende Zeitbombe offensichtlich immer noch nicht begriffen. Wie sonst ließen sich die 350 Kilogramm Müll erklären, die die Mitglieder der Wasserwacht Michelau, unter ihnen zahlreiche Kinder, bei der jüngsten Mainsäuberung am Flussufer und im Bereich des Michelauer Rudufersees gesammelt und abtransportiert haben.
Man kann den Einsatz der jungen Leute nicht hochgenug würdigen wenn man um die Folgen des vorausgegangenen mangelnden Umweltbewusstseins weiß. Ein Großteil des Mülls besteht aus Kunststoff. Über die Flüsse gelangen diese Plastikteile ins Meer.
Im Nordpazifik treibt seit Jahrzehnten ein Müllstrudel, der mittlerweile so groß ist wie Zentraleuropa. Strände unbewohnter Inseln versinken geradezu im Müll, alarmiert der WWF. Seevögel verenden qualvoll an Handyteilen in ihrem Magen, Schildkröten halten Plastiktüten für Quallen und Fische verwechseln winzige Plastikteilchen mit Plankton.
Es dauert rund 400 Jahre bis zur völligen Zersetzung einer Plastiktüte oder einer Kunststoffflasche die ein Badegast oder Wanderer achtlos in der Natur weggeworfen hat. Zunächst zerfällt der Kunststoff in immer kleinere Partikel. Sogar das Plankton, die kleinsten Lebewesen im Meer reichern feinste Plastikteilchen in sich an. So kommen diese über die Nahrungskette unweigerlich auch in immer größere Tiere. Über die Nahrungskette landen die winzigen Müllpartikel und die darin enthaltenen Giftstoffe letztlich wieder auch auf unseren Tellern.DSC_0095
Jedes Jahr landen fast sieben Millionen Tonnen Plastikmüll in unseren Meeren. Angesicht der gewaltigen Menge ist so gesehen die Aktion der Michelauer Wasserwachtler letztlich weniger als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Doch abgesehen vom tatsächlichen Nutzen soll sie eigentlich unser Bewusstsein schärfen. Für die Teilnehmer an der Müllsammelaktion gilt dies allemal. Die haben längst begriffen, dass es so nicht weitergehen kann. Es erscheint nur traurig wenn Kinder den „Dreck“ vieler Erwachsener einsammeln müssen.
Unterstützt wurden die Wasserwachtler von einer Gruppe der „Sea Shepard Franken“ freuen, welche tatkräftig mit anpackte. Diese Gruppe setzt sich ganz konkret für die Rettung der Weltmeere ein und will mit dieser Flusssäuberungsaktion den Mülleintrag in unsere Meere verringern!