Nachruf

Wir trauern tief bewegt um unser langjähriges Mitglied

Heiner Jerrentrup

Heiner Jerrentrup war Gründungsmitglied, langjähriger Vorsitzender und

Ehrenvorsitzender der Wasserwacht Ortsgruppe Michelau.

Als stellvertredender Vorsitzender der BRK-Kreiswasserwacht hat er die Geschicke der Wasserwacht im Landkreis über lange Zeit maßgeblich mitgeprägt.

Darüber hinaus hat er die Vorstandschaft des BRK-Kreisverbandes viele viele Jahre als Mitglied des Haushaltsausschusses unterstützt. Sein ehrenamtliches Wirken im Roten Kreuz war stets vorbildlich.

Wir verlieren mit ihm nicht nur einen hoch geschätzten Kameraden, sondern auch einen lieben Freund.

Als Rotkreuzfamilie werden wir ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen.

 

 

Eisübung der Kreiswasserwacht am Rudufersee

In einer kurzfristig anberaumten Einsatzübung ging es darum, praktische Erfahrungen bei der Eisrettung zu sammeln. Insbesondere die unterschiedlichen Eisrettungsschlitten sollten dabei einem ausgiebigen Test unterzogen werden.
Die Einsatzübung fand unter der RegieIMG_1932 des Übungsleiters Matthias Schneider am Michelauer Rudufersee statt. Die Ortsgruppen aus Lichtenfels, Michelau, Bad Staffelstein und Redwitz waren an der dreistündigen Rettungsübung beteiligt.
Zerbrechliche Schichten
Gleich zu Beginn zeigte sich, dass das Eis im Einstiegsbereich sehr dünn war. Zerbrechliche Schichten wechselten sich mit Bereichen ab, auf denen man stehen konnte. Um die Bergung so realistisch wie möglich zu gestalten, begaben sich mehrere Wasserwachtler geschützt mit Wasserrettungsanzügen und Trockentauchanzügen mit Seilen gesichert auf die Eisfläche, auf der sie teilweise auch ins Eis einbrachen.
Zum Einsatz kamen neben den stabilen Eisrettungsschlitten aus Kunststoff auch die neueren mit Luft gefüllten Schlitten. Diese erwiesen sich aufgrund ihrer Schlauchbooteigenschaften gerade auf dünnem Eis sogar als besser geeignet, als die starren Kunststoffschlitten. Eine wichtige Erkenntnis die im Ernstfall lebensrettend sein kann.