Überwachungsergebnisse des Rudufersee`s

Überwachungsergebnisse der diesjährigen Badesaison (2017)

Datum der Probennahme Enterokokken (MPN/100ml) Escherichia coli (MPN/100ml) Bewertung
24.04.2017 < 10

< 10

< 10

< 10

ausgezeichnete Badegewässerqualität
22.05.2017 < 10

10

< 10

< 10

ausgezeichnete Badegewässerqualität
19.06.2017 < 10

< 10

< 10

< 10

ausgezeichnete Badegewässerqualität
17.07.2017 < 10

< 10

< 10

< 10

ausgezeichnete Badegewässerqualität
14.08.2017 < 10

42

42

76

ausgezeichnete Badegewässerqualität

Einzelergebnisse sind Momentaufnahmen und erlauben daher keine Gesamtaussage über die Badegewässerqualität.

16.08.2017 Nachweis von Blaualgen

Jahreshauptversammlung : keine größeren Badeunfälle

 

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Mit 373 Mitgliedern zählt die Wasserwacht Michelau zu den größten Ortsgruppen im Kreisgebiet. Stolz ist die aktive Truppe unter der Leitung von Dieter Pohl auf ihre neuen Rettungstaucher und die Mitglieder, die die Ausbildung zum Sanitäter erfolgreich abgeschlossen haben. Im Jahresrückblick während der Hauptversammlung wurde deutlich, dass der Rudufersee und das Michelauer Hallenbad die Einsatzschwerpunkte bilden.Rund 550 Wachstunden wurden allein am Rudufersee geleistet, der jährlich von rund 30 000 Badegästen besucht wird. Trotz der großen Besucherzahl ist man bisher von schwerwiegenderen Badeunfällen verschont geblieben. Der Haupteinsatzbereich beschränkte sich im Wesentlichen auf die Versorgung kleinerer Schnittverletzungen oder Verstauchungen. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 27 Fälle, in denen Erste Hilfe geleistet wurde.

Wichtig für die Wasserwacht ist auch das jährliche Sommerevent „Holiday am Baggersee“, das hauptsächlich der Mittelbeschaffung dient. Für die ehrenamtlichen Mitglieder bedeutete das Mega-Event allerdings Schwerstarbeit, was die Bewirtung der Gäste anbelangt. Doch die Einnahmen sind unverzichtbar. So leistet der Förderverein Wesentliches für die kostenintensive Ausrüstung. Dank der Spende des Fördervereins von 2500 Euro wurde 2015 eine neue Taucherausrüstung angeschafft.

Insgesamt wurden 2015 insgesamt 1120 Stunden für die Mittelbeschaffung geleistet, sagte Ortsgruppenleiter Dieter Pohl. Hinzu kamen 350 Stunden für sonstige Arbeiten wie Bootsumbau, Hänger-Schulung, Gerätewartung und vieles mehr.

Intensiv engagiert sich die Wasserwacht auch für den Naturschutz. Vor allem der Nachwuchs packt kräftig mit an, wenn es um die Säuberungsaktionen rund um den Rudufersee oder entlang des Mains geht. Insgesamt 350 Kilogramm Müll wurden dabei an einem einzigen Vormittag gesammelt. Unterstützt wurden die Wasserwachtler dabei von einer Gruppe der „Sea Shepard Franken“, welche tatkräftig mit anpackte.

Großer Wert auf gute Ausbildung

Großer Wert wird auf den guten Ausbildungsstand gelegt. So haben Jan Fischer und Tobias Zirkelbach die umfangreiche Ausbildung zum Rettungstaucher erfolgreich absolviert. Als neue Sanitäter stehen Juliane Krappmann, Julia Ludwig und Frank Haberkorn der Wasserwacht zur Verfügung. Als Ausbilder für das Rettungsschwimmen arbeitet Marc Stephan ehrenamtlich für die Ortsgruppe. Der Vorsitzende der Kreiswasserwacht, Oliver Naumann, und Kreisgeschäftsführer Thomas Petrak würdigten den Einsatz der Wasserwachtler.

Ehrungen

Gemeinsam mit Ortsgruppenleiter Dieter Pohl nahmen Wasserwacht-Kreisvorsitzender Oliver Naumann und BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Petrak die Ehrung langjähriger Mitglieder vor. Für 40 Jahre wurde Detlef Kirster geehrt. 35 Jahre sind es bei Rainer Zirkelbach, 25 Jahre lang gehören Henryk Meenzen und Thilo Friedel der Truppe an, und zehn Jahre sind es bei Juliane Krappmann.

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Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft bei der Michelauer Wasserwacht: Thomas Petrak, Rainer Zirkelbach, Oliver Naumann, Juliane Krappmann, Thilo Friedel, Marc Stephan, Dieter Pohl, Tobias Zirkelbach (hinten, v. li.), Uwe Hanft, Henryk Meenzen und Detlef Kirster (vorne, v. li.).

 

 

Quelle: Klaus Gagel

Rettungsboot und Gerätewagen für das Ehrenamt

bootIm Rahmen einer kleinen Feierstunde erfolgte gestern vor unserem BRK-Mehrgenerationenhaus die offizielle Schlüsselübergabe und Segnung von zwei neuen Einsatzmitteln für unsere ehrenamtlichen Kräfte der Schnell-Einsatz-Gruppe Behandlung und der Schnell-Einsatz-Gruppe Wasserrettung, die in Michelau stationiert sind.

Unser Vorsitzender Christian Meißner konnte neben der Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner einige Vertreter aus der lokalen Politik, des Katastrophenschutzes sowie viele Rotkreuzler aus Haupt- und Ehrenamt und der Vorstandschaft begrüßen. In seiner Rede betonte Meißner das ehrenamtliche Engagement unserer Aktiven in Bereitschaften und Wasserwacht Michelau. Der neue LKW Gerätewagen Sanität, der nun der SEG Behandlung zur Verfügung steht, hat einen Gesamtwert von 165.000 Euro und wurde durch den Bund finanziert. Er verfügt über eine umfangreiche Sanitätsausstattung und ist mit neuesten medizintechnischen Geräten sowie unter anderem einem Zelt für bis zu 25 Patienten ausgestattet. Das neue Rettungsboot für die SEG Wasserrettung ist ein sogenanntes Flachwasserboot und ideal für den Einsatz im Main, auf Badeseen sowie bei Überschwemmungen geeignet. Der Freistaat Bayern übernahm hierfür die Anschaffungskosten in Höhe von 20.000 Euro.

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Auch Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner, Dirk Rosenbauer, 2. Bürgermeister von Michelau, sowie Roland Weich vom BRK-Bezirksverband Ober-/Mittelfranken dankten in ihren Grußworten den ehrenamtlich Aktiven für ihren Einsatz zum Wohl und Schutz der Bevölkerung. Anschließend erfuhren das Rettungsboot und der Gerätewagen durch Dekan Michael Schüpferling und Dekan Johannes Grünwald auch den kirchlichen Segen. Nach der offiziellen Schlüsselübergabe an die Leiter der jeweiligen Fachdienste, gab es im Anschluss in unserem BRK-Mehrgenerationenhaus einen kleinen Imbiss mit gemütlichem Beisammensein. Außerdem konnten die beiden neuen Rettungseinheiten noch detailliert begutachtet werden.

 

Quelle: BRK Kreisverband Lichtenfels

Main und Seesäuberung

DSC_0102Viele Zeitgenossen haben die tickende Zeitbombe offensichtlich immer noch nicht begriffen. Wie sonst ließen sich die 350 Kilogramm Müll erklären, die die Mitglieder der Wasserwacht Michelau, unter ihnen zahlreiche Kinder, bei der jüngsten Mainsäuberung am Flussufer und im Bereich des Michelauer Rudufersees gesammelt und abtransportiert haben.
Man kann den Einsatz der jungen Leute nicht hochgenug würdigen wenn man um die Folgen des vorausgegangenen mangelnden Umweltbewusstseins weiß. Ein Großteil des Mülls besteht aus Kunststoff. Über die Flüsse gelangen diese Plastikteile ins Meer.
Im Nordpazifik treibt seit Jahrzehnten ein Müllstrudel, der mittlerweile so groß ist wie Zentraleuropa. Strände unbewohnter Inseln versinken geradezu im Müll, alarmiert der WWF. Seevögel verenden qualvoll an Handyteilen in ihrem Magen, Schildkröten halten Plastiktüten für Quallen und Fische verwechseln winzige Plastikteilchen mit Plankton.
Es dauert rund 400 Jahre bis zur völligen Zersetzung einer Plastiktüte oder einer Kunststoffflasche die ein Badegast oder Wanderer achtlos in der Natur weggeworfen hat. Zunächst zerfällt der Kunststoff in immer kleinere Partikel. Sogar das Plankton, die kleinsten Lebewesen im Meer reichern feinste Plastikteilchen in sich an. So kommen diese über die Nahrungskette unweigerlich auch in immer größere Tiere. Über die Nahrungskette landen die winzigen Müllpartikel und die darin enthaltenen Giftstoffe letztlich wieder auch auf unseren Tellern.DSC_0095
Jedes Jahr landen fast sieben Millionen Tonnen Plastikmüll in unseren Meeren. Angesicht der gewaltigen Menge ist so gesehen die Aktion der Michelauer Wasserwachtler letztlich weniger als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Doch abgesehen vom tatsächlichen Nutzen soll sie eigentlich unser Bewusstsein schärfen. Für die Teilnehmer an der Müllsammelaktion gilt dies allemal. Die haben längst begriffen, dass es so nicht weitergehen kann. Es erscheint nur traurig wenn Kinder den „Dreck“ vieler Erwachsener einsammeln müssen.
Unterstützt wurden die Wasserwachtler von einer Gruppe der „Sea Shepard Franken“ freuen, welche tatkräftig mit anpackte. Diese Gruppe setzt sich ganz konkret für die Rettung der Weltmeere ein und will mit dieser Flusssäuberungsaktion den Mülleintrag in unsere Meere verringern!

Eisübung der Kreiswasserwacht am Rudufersee

In einer kurzfristig anberaumten Einsatzübung ging es darum, praktische Erfahrungen bei der Eisrettung zu sammeln. Insbesondere die unterschiedlichen Eisrettungsschlitten sollten dabei einem ausgiebigen Test unterzogen werden.
Die Einsatzübung fand unter der RegieIMG_1932 des Übungsleiters Matthias Schneider am Michelauer Rudufersee statt. Die Ortsgruppen aus Lichtenfels, Michelau, Bad Staffelstein und Redwitz waren an der dreistündigen Rettungsübung beteiligt.
Zerbrechliche Schichten
Gleich zu Beginn zeigte sich, dass das Eis im Einstiegsbereich sehr dünn war. Zerbrechliche Schichten wechselten sich mit Bereichen ab, auf denen man stehen konnte. Um die Bergung so realistisch wie möglich zu gestalten, begaben sich mehrere Wasserwachtler geschützt mit Wasserrettungsanzügen und Trockentauchanzügen mit Seilen gesichert auf die Eisfläche, auf der sie teilweise auch ins Eis einbrachen.
Zum Einsatz kamen neben den stabilen Eisrettungsschlitten aus Kunststoff auch die neueren mit Luft gefüllten Schlitten. Diese erwiesen sich aufgrund ihrer Schlauchbooteigenschaften gerade auf dünnem Eis sogar als besser geeignet, als die starren Kunststoffschlitten. Eine wichtige Erkenntnis die im Ernstfall lebensrettend sein kann.