Einladung zur Jahreshauptversammlung

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

am Samstag den 27.1.2018 findet wieder unsere Jahreshauptversammlung

im Rot-Kreuz-Haus Michelau statt.

Hierzu möchten wir euch gerne Einladen, ob Aktives oder Passives

Mitglied – jeder ist willkommen 🙂

Beginn unserer Jahreshauptversammlung wird gegen 18:30 Uhr sein.

Wir Freuen uns auf euer kommen.

33. Kameradschaftsschwimmen 2015

IMG_2297„The same procedure as last year“ hieß es am Wochenende bei der Wasserwacht Michelau die zwischen Hochstadt und Schwürbitz bereits zum 33. Mal ihr Kameradschaftsschwimmen abhielt. Mit rund vierzig Teilnehmern wurden zwar nicht die Rekordzahlen der Vorjahre erreicht, doch dies schmälerte nicht den Spaß den alle Beteiligten im Wasser hatten.
Unterhalb der Brücke in Hochstadt vertrauten sich die Schwimmer der Strömung bei guter Wasserführung an. Auf Grund der Abkühlung in den letzten Tagen war dies kein Vergnügen für „Warmduscher“ doch sobald sich das Wasser in der Schicht der Neoprenanzüge erwärmt hatte, bereitete es allen sichtlich Spaß sich treiben zu lassen.
Einige hatte sogar kleine Unterwasserkameras mitgebracht um das Badevergnügen für sich und die Kameraden festzuhalten. An den Häusern von Gruben vorbei erreichte man die Stelle wo die Rodach, aus Marktzeuln kommend, in den Main mündet. Während sich das Teilnehmerfeld immer weiter auseinander zog folgten die Schwimmer den großen Mainschleifen in Richtung Schwürbitz wo sie von Schaulustigen bereits erwartet wurden.
Erfreulich war die große Zahl junger Teilnehmer, die sich am 33. Kameradschaftsschwimmen beteiligten. Die jüngste Teilnehmerin Selina Büchner von der Wasserwacht Rödental war gerade einmal zwölf Jahre alt. Sie hatte ihre beiden Vereinskameradinnen Carolin Oeler und Lea Becker mitgebracht, die mit ihren 14 Jahren ebenfalls zu den Jüngsten im Feld gehörten. Alexander Bikard von den Tauchfreunden Obermain war mit 15 Jahren der jüngste männliche Teilnehmer.IMG_2412
Der älteste unter den Mainschwimmern war diesmal Dietmar Marzodko vom Tauchsport Hilpert. Er hatte im Juli des Vorjahres seinen sechzigsten Geburtstag gefeiert. Den hat die 53jährige Regina Janke als älteste Teilnehmerin beim Mainschwimmen allerdings noch vor sich.
Welch guten Ruf das Kameradschaftsschwimmen der Michelauer Wasserwacht genießt zeigt sich auch daran, dass die Teilnehmer oft eine weite Anreise auf sich nehmen. So mussten die beiden Wasserwachtler Andreas Lang und Philipp Nützel von der Wasserwacht Forchheim über achtzig Kilometer fahren um am Mainschwimmen teilzunehmen. Überhaupt stellte die Wasserwacht Forchheim mit zwölf Mainschwimmern die größte Gruppe gefolgt von der Wasserwacht Rödental mit zehn Aktiven und den Tauchfreunden Obermain mit sieben Teilnehmern.
Zusätzlich nahmen auch noch Schwimmer von Tauchsport Hilbert, der Wasserwacht aus Neustadt und aus Ebensfeld sowie aus Bad Staffelstein am 33. Kameradschaftsschwimmen teil.
Für alle gab es in Schwürbitz im Gasthof Hirschen ein gemütliches Beisammensein, bei dem auch die oben genannten Teilnehmer vom Vorsitzenden der Michelauer Wasserwacht Dieter Pohl besonders ausgezeichnet wurden.

Eisübung der Kreiswasserwacht am Rudufersee

In einer kurzfristig anberaumten Einsatzübung ging es darum, praktische Erfahrungen bei der Eisrettung zu sammeln. Insbesondere die unterschiedlichen Eisrettungsschlitten sollten dabei einem ausgiebigen Test unterzogen werden.
Die Einsatzübung fand unter der RegieIMG_1932 des Übungsleiters Matthias Schneider am Michelauer Rudufersee statt. Die Ortsgruppen aus Lichtenfels, Michelau, Bad Staffelstein und Redwitz waren an der dreistündigen Rettungsübung beteiligt.
Zerbrechliche Schichten
Gleich zu Beginn zeigte sich, dass das Eis im Einstiegsbereich sehr dünn war. Zerbrechliche Schichten wechselten sich mit Bereichen ab, auf denen man stehen konnte. Um die Bergung so realistisch wie möglich zu gestalten, begaben sich mehrere Wasserwachtler geschützt mit Wasserrettungsanzügen und Trockentauchanzügen mit Seilen gesichert auf die Eisfläche, auf der sie teilweise auch ins Eis einbrachen.
Zum Einsatz kamen neben den stabilen Eisrettungsschlitten aus Kunststoff auch die neueren mit Luft gefüllten Schlitten. Diese erwiesen sich aufgrund ihrer Schlauchbooteigenschaften gerade auf dünnem Eis sogar als besser geeignet, als die starren Kunststoffschlitten. Eine wichtige Erkenntnis die im Ernstfall lebensrettend sein kann.