Nachruf

Wir trauern tief bewegt um unser langjähriges Mitglied

Heiner Jerrentrup

Heiner Jerrentrup war Gründungsmitglied, langjähriger Vorsitzender und

Ehrenvorsitzender der Wasserwacht Ortsgruppe Michelau.

Als stellvertredender Vorsitzender der BRK-Kreiswasserwacht hat er die Geschicke der Wasserwacht im Landkreis über lange Zeit maßgeblich mitgeprägt.

Darüber hinaus hat er die Vorstandschaft des BRK-Kreisverbandes viele viele Jahre als Mitglied des Haushaltsausschusses unterstützt. Sein ehrenamtliches Wirken im Roten Kreuz war stets vorbildlich.

Wir verlieren mit ihm nicht nur einen hoch geschätzten Kameraden, sondern auch einen lieben Freund.

Als Rotkreuzfamilie werden wir ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen.

 

 

Einsatz 3/17 „Person im Wasser“

Die ILS Coburg alarmierte heute Nachmittag die Einsatzkräfte erneut zu einer Vermisstensuche mit dem Einsatzstichwort „Person im Wasser“ an den Matthäus Kraus See bei Kösten. Ein Anrufer teilte mit, dass ein „Kind zu ertrinken droht“.
Die Suche wurde nach erfolgloser Suche abgebrochen. Da auch der Mitteiler nicht vor Ort war, geht man von einem Notrufmissbrauch aus.

Bilderstrecke vom Einsatz Hier

Allen Einsatzkräften herzlichen Dank für das Engagement und die hervorragende Zusammenarbeit!

Im Einsatz waren:
RK ZTL 71/1
RK LIF 71/2
RK LIF 76/1
CH 27
RK LIF 7
EL Wasserrettung
Wasserwacht Landkreis LIF
div. FFW

„Die gute Mutter der Wasserwacht“ und den Wachleiter geehrt

Hohe Auszeichnungen für Dieter Pohl (Silber) und Anja Hümmer (Bronze) – Sitzung der Kreiswasserwacht

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Es muss schon eine besondere Auszeichnung sein, wenn diese von Landrat Christian Meißner und dem Vorsitzenden der Kreiswasserwacht, Oliver Naumann, höchstpersönlich vorgenommen wird. Auch kam die Ehrung für die Betroffenen Anja Hümmer und Dieter Pohl völlig überraschend. Doch die Auszeichnung war hochverdient.

So wurde im Rahmen der jüngsten Sitzung der Kreiswasserwacht der Vorsitzende der Michelauer Wasserwacht Dieter Pohl mit der Wasserwacht-Medaille in Silber und Anja Hümmer mit der Wasserwacht-Medaille in Bronze ausgezeichnet.

In seiner Laudatio würdigte Oliver Naumann das Engagement der beiden Michelauer Mitglieder. Dieter Pohl ist aktiver Bootsführer und war vor seiner Zeit als Vorsitzender zwei Perioden lang stellvertretender Vorsitzender.

Leiter der „Schnellen Einsatzgruppe“

Als Wachleiter ist er fast jedes Sommerwochenende am Rudufersee im Ein-satz. Als Leiter und stellvertretender Leiter der Schnellen Einsatzgruppe (SEG) hat er bereits an vielen Einsätzen teilgenommen. In der Ortsgruppe schätzt man sein kameradschaftliches Verhältnis zu den Mitgliedern. Anja Hümmer wurde gar der Titel „Die gute Mutter“ der Wasserwacht Michelau verliehen. Nach ihrer Ausbildung im Sanitätsdienst und als Bootsführerin war sie über zehn Jahre lang als Rettungstaucherin bei vielen Einsätzen beteiligt. Seit Jahren beteiligt sie sich am Wachdienst. Gleichzeitig unterstützt sie die Jugendleiter beim Training. Letztes Jahr hat sie ihre Grundausbildung für die Psychosoziale Notfallversorgung absolviert. Damit ist sie in der Lage, Einsatzkräfte und von Notfällen betroffene Personen bei der Verarbeitung der traumatischen Erlebnisse zu helfen. Darüber hinaus leistet Anja Hümmer  in ihrer Ortsgruppe viele zusätzliche Arbeiten.

Quelle : Klaus Gagel

Eisübung der Kreiswasserwacht am Rudufersee

In einer kurzfristig anberaumten Einsatzübung ging es darum, praktische Erfahrungen bei der Eisrettung zu sammeln. Insbesondere die unterschiedlichen Eisrettungsschlitten sollten dabei einem ausgiebigen Test unterzogen werden.
Die Einsatzübung fand unter der RegieIMG_1932 des Übungsleiters Matthias Schneider am Michelauer Rudufersee statt. Die Ortsgruppen aus Lichtenfels, Michelau, Bad Staffelstein und Redwitz waren an der dreistündigen Rettungsübung beteiligt.
Zerbrechliche Schichten
Gleich zu Beginn zeigte sich, dass das Eis im Einstiegsbereich sehr dünn war. Zerbrechliche Schichten wechselten sich mit Bereichen ab, auf denen man stehen konnte. Um die Bergung so realistisch wie möglich zu gestalten, begaben sich mehrere Wasserwachtler geschützt mit Wasserrettungsanzügen und Trockentauchanzügen mit Seilen gesichert auf die Eisfläche, auf der sie teilweise auch ins Eis einbrachen.
Zum Einsatz kamen neben den stabilen Eisrettungsschlitten aus Kunststoff auch die neueren mit Luft gefüllten Schlitten. Diese erwiesen sich aufgrund ihrer Schlauchbooteigenschaften gerade auf dünnem Eis sogar als besser geeignet, als die starren Kunststoffschlitten. Eine wichtige Erkenntnis die im Ernstfall lebensrettend sein kann.