Rekordbeteiligung beim 35. Kameradschaftsschwimmen

35. Kameradschaftsschwimmen 2017
Neuauflage steht in den Sternen

Es ist jedes Frühjahr ein Gemeinschaftserlebnis der besonderen Art, wenn sich die Schwimmer der Wasserrettungsorganisationen und Tauchsportvereinigung am Michelauer Hallenbad zur Vorbereitung auf das Mainschwimmen treffen. Die herrliche Frühjahrssonne sorgte diesmal für eine Rekordbeteiligung. Insgesamt 84 Schwimmer vertrauten sich in Marktzeuln der Strömung an.

Jüngster Teilnehmer war zehn Jahre

Die beiden jüngsten Teilnehmer waren Amelie Gick (zehn Jahre) und Jannis Trinkwalter (14 Jahre). Die Auszeichnung als älteste Schwimmerin konnte Regina Janke (55) und als ältester Schwimmer Dietmar Marzodko (62 Jahre) entgegennehmen. Die teilnehmerstärkste Gruppe stellte nicht zum ersten Mal die Tauchsportgruppe Hilpert mit 39 Teilnehmern. Organisiert hatten das Frühjahrsschwimmen die Kameraden Tobias Zirkelbach, Jan Fischer und Christoph Müller. Bei guter Strömung, bedingt durch den hohen Wasserstand, und einer fast schon angenehmen Wassertemperatur von acht Grad erreichte die Gruppe bei bester Stimmung die Stelle, an der die Rodach in den Main mündet. Den beiden großen Mainschleifen folgend ließ man sich bis zum Ziel in Schwürbitz treiben, wo die Teilnehmer wieder an Land gingen.

An das Erlebnis im feuchten Element schloss sich die traditionelle Ehrung an, bei der jeder Teilnehmer als Erinnerungsgeschenk einen Zollstock überreicht bekam. Mit einem besonderen Geschenk wurde Uwe Hanft geehrt, der das Kameradschaftsschwimmen viele Jahre lang für die Michelauer Wasserwacht organisiert hatte.

Hoher Aufwand und Unkosten

Viele Teilnehmer bedauerten es am Ende, dass es wohl das letzte Kameradschaftsschwimmen war, zu dem die Wasserwacht Michelau eingeladen hatte. Dies erklärt auch die diesjährige Rekordbeteiligung.

Allerdings sind auch der personelle Aufwand und die Unkosten für die Ortsgruppe relativ hoch, so dass eine Neuauflage momentan in den Sternen steht.

Qelle: Klaus Gagel

Dieses Jahr waren gleich zwei Fotografen für euch Unterwegs, hier die Downloadlinks :

Bilder von Andreas Wolfram

Bilder von Juergen Vierneusel

 

 

33. Kameradschaftsschwimmen 2015

IMG_2297„The same procedure as last year“ hieß es am Wochenende bei der Wasserwacht Michelau die zwischen Hochstadt und Schwürbitz bereits zum 33. Mal ihr Kameradschaftsschwimmen abhielt. Mit rund vierzig Teilnehmern wurden zwar nicht die Rekordzahlen der Vorjahre erreicht, doch dies schmälerte nicht den Spaß den alle Beteiligten im Wasser hatten.
Unterhalb der Brücke in Hochstadt vertrauten sich die Schwimmer der Strömung bei guter Wasserführung an. Auf Grund der Abkühlung in den letzten Tagen war dies kein Vergnügen für „Warmduscher“ doch sobald sich das Wasser in der Schicht der Neoprenanzüge erwärmt hatte, bereitete es allen sichtlich Spaß sich treiben zu lassen.
Einige hatte sogar kleine Unterwasserkameras mitgebracht um das Badevergnügen für sich und die Kameraden festzuhalten. An den Häusern von Gruben vorbei erreichte man die Stelle wo die Rodach, aus Marktzeuln kommend, in den Main mündet. Während sich das Teilnehmerfeld immer weiter auseinander zog folgten die Schwimmer den großen Mainschleifen in Richtung Schwürbitz wo sie von Schaulustigen bereits erwartet wurden.
Erfreulich war die große Zahl junger Teilnehmer, die sich am 33. Kameradschaftsschwimmen beteiligten. Die jüngste Teilnehmerin Selina Büchner von der Wasserwacht Rödental war gerade einmal zwölf Jahre alt. Sie hatte ihre beiden Vereinskameradinnen Carolin Oeler und Lea Becker mitgebracht, die mit ihren 14 Jahren ebenfalls zu den Jüngsten im Feld gehörten. Alexander Bikard von den Tauchfreunden Obermain war mit 15 Jahren der jüngste männliche Teilnehmer.IMG_2412
Der älteste unter den Mainschwimmern war diesmal Dietmar Marzodko vom Tauchsport Hilpert. Er hatte im Juli des Vorjahres seinen sechzigsten Geburtstag gefeiert. Den hat die 53jährige Regina Janke als älteste Teilnehmerin beim Mainschwimmen allerdings noch vor sich.
Welch guten Ruf das Kameradschaftsschwimmen der Michelauer Wasserwacht genießt zeigt sich auch daran, dass die Teilnehmer oft eine weite Anreise auf sich nehmen. So mussten die beiden Wasserwachtler Andreas Lang und Philipp Nützel von der Wasserwacht Forchheim über achtzig Kilometer fahren um am Mainschwimmen teilzunehmen. Überhaupt stellte die Wasserwacht Forchheim mit zwölf Mainschwimmern die größte Gruppe gefolgt von der Wasserwacht Rödental mit zehn Aktiven und den Tauchfreunden Obermain mit sieben Teilnehmern.
Zusätzlich nahmen auch noch Schwimmer von Tauchsport Hilbert, der Wasserwacht aus Neustadt und aus Ebensfeld sowie aus Bad Staffelstein am 33. Kameradschaftsschwimmen teil.
Für alle gab es in Schwürbitz im Gasthof Hirschen ein gemütliches Beisammensein, bei dem auch die oben genannten Teilnehmer vom Vorsitzenden der Michelauer Wasserwacht Dieter Pohl besonders ausgezeichnet wurden.