Neues Führungsteam bei der Wasserwacht

Einen Wachwechsel gab es bei der Wasserwachtortsgruppe im Rahmen der Hauptversammlung. Die beiden Vorsitzenden Dieter Pohl und Uwe Hanft erklärten aus persönlichen Gründen, dass sie sich nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung stellen. „Wir gehen aber der Wasserwacht nicht verloren, wir stehen der Wasserwacht für andere Aufgaben zur Verfügung“, erklärte der Vorsitzende Dieter Pohl.

Dabei kann die Ortsgruppe stolz sein auf ihren gesunden Mix von Jugendlichen, aktiven und passiven Mitgliedern jeder Altersgruppe. Dies zeigte sich auch bei den Ehrungen, bei denen Dr. Roland May für seine 40-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurde.

Bürgermeister Helmut Fischer, der Kreisgeschäftsführer Thomas Petrak und der Wasserwacht-Kreisvorsitzende Oliver Naumann dankten dem scheidenden Vorstand für ihr souveränes Wirken. Fischer lobte die Jugendleitung, deren wichtige Aufgabe es sei, die Zukunft zu sichern. Von einem Geben und Nehmen sprach Helmut Fischer im Verhältnis zwischen der Gemeinde und der Wasserwacht. Zu den wichtigen Aufgaben der Ortsgruppe gehören ja die Wachstunden am Rudufersee und der Einsatz im Michelauer Hallenbad. Der Bürgermeister wünschte sich ein ausgewogenes Verhältnis am See innerhalb der vier Vertragspartner Angler, Wasserwacht, Kioskbetreiber und Bootsverleih.

Er dankte der Wasserwacht für die vielen ehrenamtlichen Wachstunden. Im letzten Jahr waren es 386 Stunden ergänzte Dieter Pohl. „Jede Stunde, die ihr vor Ort seid, sichert ihr die Badegäste am See“ ergänzte Helmut Fischer. „Ich bin stolz darauf, dass die Menschen von weit her anreisen, um am Rudufersee zu baden“, freute sich Fischer. Der Badesee wird oberfrankenweit gelobt. Das liegt an den enormen Aufwendungen der Gemeinde für die Säuberung im Uferbereich aber auch an der Sicherung durch die Wasserwacht. „Besetzt die Wachstation weiterhin, so oft es geht“, forderte er die neue Vorstandschaft auf.

Schwimmmeister Roland Mann dankte den Wasserwachtlern für die Mitarbeit beim Discoschwimmen und dem Wachdienst im Hallenbad. „Wir haben ja ein Hallenbad in dem wir erfreuliche Besucherzahlen haben. Das ist nicht selbstverständlich und ich freue mich dass wir uns diese Einrichtung immer noch leisten können“, so der Bürgermeister.

Der scheidende Vorsitzende Dieter Pohl sah im Rudufersee weiterhin eine der größten Herausforderungen für die Michelauer Ortsgruppe. An der Wachstation wurde 2016 der Sanitätsraum neu ausgestattet. Als Anbau entstand ein Geräteschuppen. Die Kosten beliefen sich auf knapp zweieinhalb tausend Euro ergänzte der Kassier Christian Steiner. Als „Wachkönig“, also als der Wasserwachtler mit den meisten Wachstunden, wurde Tobias Zirkelbach für 53 Stunden ausgezeichnet, knapp gefolgt von Oliver Naumann, der es auf 51 Stunden brachte. Dritter wurde Christoph Müller mit 44 Stunden.

Das letzte Kameradschaftsschwimmen soll im März dieses Jahres stattfinden. Es ist das 35. Schwimmen und damit wollen wird diesen Zyklus beenden, erklärte Dieter Pohl. Das Schwimmen war durch Uwe Hanft ins Leben gerufen worden. Es kam zu einem richtigen Boom, der aber inzwischen deutlich abgeklungen ist, nachdem die Idee von vielen anderen Organisationen aufgegriffen wurde, so dass sich der Großteil der Schwimmer heute andernorts engagiert. „Heute reist kein Schwimmer aus München mehr an.“

Wahlen und Ehrungen

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Unter der Leitung des BRK-Kreisgeschäftsführers Thomas Petrak gingen Entlastung der Vorstandschaft und die Wahlen reibungslos über die Bühne. Neuer Vorsitzender wurde Sebastian Hoffer, sein Stellvertreter Oliver Naumann, als Technischer Leiter wurde Tobias Zirkelbach gewählt. Seine Stellvertreter sind Jan Fischer und Christoph Müller, Jugendleiterin wurde Anna-Marie Kastner, ihr Stellvertreter ist Benjamin Schott.

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Für seine 40-jährige Mitgliedschaft wurde Dr. Roland May mit der Auszeichnungsspange der BRK-Wasserwacht geehrt. Weitere Ehrungen gab es für folgende aktiven Wasserwachtler: Christian Steiner (35 Jahre), Jasmin Wagner (25 Jahre), Karin Steiner (25 Jahre), Kathrin Aumüller (20 Jahre), Matthias Kolb (15 Jahre), Tim Naumann (15 Jahre), Petra Kolb (zehn Jahre).

 

Quelle: Klaus Gagel