Wasserqualität am Rudufersee innerhalb der Norm

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Endlich Sommer – bei dem Wetter geht´s raus an die Seen.

Hier könnt ihr jeder Zeit die Wasserqualitäten unserer Seen einsehen.

 

 

Datum der Probennahme Enterokokken (MPN/100ml) Escherichia coli (MPN/100ml) Bewertung
19.04.2016 22

42

42

22

Die Proben sind bakteriologisch nicht zu beanstanden
18.05.2016 <10

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Die Probe ist bakteriologisch nicht zu beanstanden
13.06.2016 10

10

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Die Probe ist bakteriologisch nicht zu beanstanden
11.07.2016 <10

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<10

10

Die Probe ist bakteriologisch nicht zu beanstanden

 

34.Kameradschaftsschwimmen

Die großen Frühjahrsschwimmen in Main und Donau sind normalerweise nichts für „Warmduscher“. Doch als am Samstag die Wasserwacht Ortsgruppe Michelau ihr Kameradschaftsschwimmen im Main veranstaltete, erinnerte dies die Teilnehmer eher an ein „Badewannengeplantsche“ als an eine echte Herausforderung für die Schwimmer.

img00006Teilnehmerzahlen weiter Rückläufig

Vielleicht war dies auch einer der Gründe dafür, weshalb die Teilnehmerzahlen beim 34. Kameradschaftsschwimmen nicht ganz so beeindruckend waren wie in den Vorjahren und weiter Rückläufig sind.

Die 32 Teilnehmer kamen von den Wasserwachts Ortsgruppen aus  Forchheim und Rödental aber auch von den Tauchfreunden Obermain, die seit Jahren zu den treuesten Teilnehmern am Kameradschaftsschwimmen zählen.

 

ffwFeuerwehr Michelau zum ersten Mal dabei

Positiv überrascht waren die Wasserwachtler über die Teilnahme der Feuerwehr Michelau. Mit einer Abordnung von sieben Mann stellten die Brandbekämpfer die drittgrößte Truppe im Feld.

Drei Schwimmstrecken standen zur Auswahl. Von Hochstadt bis Schwürbitz oder gar bis zum Wehr in Michelau, von Michelau bis nach Oberwallenstadt oder von Marktzeuln bis Schwürbitz. Die Länge variierte entsprechend zwischen drei und sieben Kilometer.

So erfolgte der Start nach dem gemeinsamen Treffen und Umkleiden am Hallenbad schließlich in Hochstadt. Durch das schlechte Wetter und den eigenwillige Winter hatte das Wasser kaum 5 Grad und es kostete doch einige Überwindung , sich dem Fluss anzuvertrauen.

Auch die geringe Strömung verstärkte das „Badewannen-Feeling“, zumal etliche Schwimmhilfen mitgebracht hatten, um sich einfach treiben zu lassen. Unter der Schwürbitzer Mainbrücke hindurch, von wo aus etliche Schaulustige das Spektakel beobachteten, glitt man durch die heimische Flusslandschaft mit ihren grünen Ufern und überhängenden Bäumen, vorbei an den Stellen, wo der Biber seine Spuren hinterlassen hatte, in Richtung des Ziels in Schwürbitz..

Ansonsten vertrieb man sich irgendwie die Zeit, während der Fluss träge dahin strömte. Für Abwechslung sorgten allenfalls kleine „Wasserschlachten“ oder ein Schluck aus den mitgebrachten Getränkeflaschen. Ständig waren die Schwimmer auch unter Aufsicht, denn die Wasserwacht sorgte mit zwei Booten für den entsprechenden Begleitschutz.

Schließlich hatten die Schwimmer ihr Ziel erreicht. Zurück mit den Fahrzeugen ging es im Michelauer Hallenbad unter die warmen Duschen, ehe man sich in Schwürbitz im Gasthaus „Zum Hirschen“ zum gemütlichen Beisammensein und zur Teilnehmerehrung traf.

Nächstes Jahr ist Schluss

Nach einer kleinen Ansprache durch den Vorsitzenden verkündete die Ortsgruppenleitung, dass nächstes Jahr das letzte Schwimmen dieser Art in Michelau stattfindet. Bedingt durch die immer weiter zurückgehenden Teilnehmerzahlen ist dieses Event in dieser Form nicht mehr zu Stemmen.

img00185Wanderpokal geht wieder nach Forchheim

Den Pokal für die teilnehmerstärkste Gruppe konnte wieder die Wasserwacht Ortsgruppe aus Forchheim mit nach Hause nehmen. Sie stellte mit 15 Aktiven die größte Gruppe. Andreas Lang aus Neunkirchen wurde vom Vorsitzenden der Michelauer Wasserwacht Dieter Pohl für die weiteste Anreise geehrt. Als älteste Teilnehmer gingen Ingried Ebner von der Wasserwacht Forchheim und Rainer Völker von der Wasserwacht Rödental in die Aufzeichnungen zum 34. Kameradschaftsschwimmen ein. Auch die beiden jüngsten Teilnehmer, die fünfzehnjährige Madlen Kirchner von der Wasserwacht Rödental und der siebzehnjährige Fabian Volkmann von der Wasserwacht Forchheim wurden für ihre Teilnahme am Schwimmen geehrt.

Hier gehts zu den Bildern….

„Die gute Mutter der Wasserwacht“ und den Wachleiter geehrt

Hohe Auszeichnungen für Dieter Pohl (Silber) und Anja Hümmer (Bronze) – Sitzung der Kreiswasserwacht

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Es muss schon eine besondere Auszeichnung sein, wenn diese von Landrat Christian Meißner und dem Vorsitzenden der Kreiswasserwacht, Oliver Naumann, höchstpersönlich vorgenommen wird. Auch kam die Ehrung für die Betroffenen Anja Hümmer und Dieter Pohl völlig überraschend. Doch die Auszeichnung war hochverdient.

So wurde im Rahmen der jüngsten Sitzung der Kreiswasserwacht der Vorsitzende der Michelauer Wasserwacht Dieter Pohl mit der Wasserwacht-Medaille in Silber und Anja Hümmer mit der Wasserwacht-Medaille in Bronze ausgezeichnet.

In seiner Laudatio würdigte Oliver Naumann das Engagement der beiden Michelauer Mitglieder. Dieter Pohl ist aktiver Bootsführer und war vor seiner Zeit als Vorsitzender zwei Perioden lang stellvertretender Vorsitzender.

Leiter der „Schnellen Einsatzgruppe“

Als Wachleiter ist er fast jedes Sommerwochenende am Rudufersee im Ein-satz. Als Leiter und stellvertretender Leiter der Schnellen Einsatzgruppe (SEG) hat er bereits an vielen Einsätzen teilgenommen. In der Ortsgruppe schätzt man sein kameradschaftliches Verhältnis zu den Mitgliedern. Anja Hümmer wurde gar der Titel „Die gute Mutter“ der Wasserwacht Michelau verliehen. Nach ihrer Ausbildung im Sanitätsdienst und als Bootsführerin war sie über zehn Jahre lang als Rettungstaucherin bei vielen Einsätzen beteiligt. Seit Jahren beteiligt sie sich am Wachdienst. Gleichzeitig unterstützt sie die Jugendleiter beim Training. Letztes Jahr hat sie ihre Grundausbildung für die Psychosoziale Notfallversorgung absolviert. Damit ist sie in der Lage, Einsatzkräfte und von Notfällen betroffene Personen bei der Verarbeitung der traumatischen Erlebnisse zu helfen. Darüber hinaus leistet Anja Hümmer  in ihrer Ortsgruppe viele zusätzliche Arbeiten.

Quelle : Klaus Gagel

Jahreshauptversammlung : keine größeren Badeunfälle

 

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Mit 373 Mitgliedern zählt die Wasserwacht Michelau zu den größten Ortsgruppen im Kreisgebiet. Stolz ist die aktive Truppe unter der Leitung von Dieter Pohl auf ihre neuen Rettungstaucher und die Mitglieder, die die Ausbildung zum Sanitäter erfolgreich abgeschlossen haben. Im Jahresrückblick während der Hauptversammlung wurde deutlich, dass der Rudufersee und das Michelauer Hallenbad die Einsatzschwerpunkte bilden.Rund 550 Wachstunden wurden allein am Rudufersee geleistet, der jährlich von rund 30 000 Badegästen besucht wird. Trotz der großen Besucherzahl ist man bisher von schwerwiegenderen Badeunfällen verschont geblieben. Der Haupteinsatzbereich beschränkte sich im Wesentlichen auf die Versorgung kleinerer Schnittverletzungen oder Verstauchungen. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 27 Fälle, in denen Erste Hilfe geleistet wurde.

Wichtig für die Wasserwacht ist auch das jährliche Sommerevent „Holiday am Baggersee“, das hauptsächlich der Mittelbeschaffung dient. Für die ehrenamtlichen Mitglieder bedeutete das Mega-Event allerdings Schwerstarbeit, was die Bewirtung der Gäste anbelangt. Doch die Einnahmen sind unverzichtbar. So leistet der Förderverein Wesentliches für die kostenintensive Ausrüstung. Dank der Spende des Fördervereins von 2500 Euro wurde 2015 eine neue Taucherausrüstung angeschafft.

Insgesamt wurden 2015 insgesamt 1120 Stunden für die Mittelbeschaffung geleistet, sagte Ortsgruppenleiter Dieter Pohl. Hinzu kamen 350 Stunden für sonstige Arbeiten wie Bootsumbau, Hänger-Schulung, Gerätewartung und vieles mehr.

Intensiv engagiert sich die Wasserwacht auch für den Naturschutz. Vor allem der Nachwuchs packt kräftig mit an, wenn es um die Säuberungsaktionen rund um den Rudufersee oder entlang des Mains geht. Insgesamt 350 Kilogramm Müll wurden dabei an einem einzigen Vormittag gesammelt. Unterstützt wurden die Wasserwachtler dabei von einer Gruppe der „Sea Shepard Franken“, welche tatkräftig mit anpackte.

Großer Wert auf gute Ausbildung

Großer Wert wird auf den guten Ausbildungsstand gelegt. So haben Jan Fischer und Tobias Zirkelbach die umfangreiche Ausbildung zum Rettungstaucher erfolgreich absolviert. Als neue Sanitäter stehen Juliane Krappmann, Julia Ludwig und Frank Haberkorn der Wasserwacht zur Verfügung. Als Ausbilder für das Rettungsschwimmen arbeitet Marc Stephan ehrenamtlich für die Ortsgruppe. Der Vorsitzende der Kreiswasserwacht, Oliver Naumann, und Kreisgeschäftsführer Thomas Petrak würdigten den Einsatz der Wasserwachtler.

Ehrungen

Gemeinsam mit Ortsgruppenleiter Dieter Pohl nahmen Wasserwacht-Kreisvorsitzender Oliver Naumann und BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Petrak die Ehrung langjähriger Mitglieder vor. Für 40 Jahre wurde Detlef Kirster geehrt. 35 Jahre sind es bei Rainer Zirkelbach, 25 Jahre lang gehören Henryk Meenzen und Thilo Friedel der Truppe an, und zehn Jahre sind es bei Juliane Krappmann.

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Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft bei der Michelauer Wasserwacht: Thomas Petrak, Rainer Zirkelbach, Oliver Naumann, Juliane Krappmann, Thilo Friedel, Marc Stephan, Dieter Pohl, Tobias Zirkelbach (hinten, v. li.), Uwe Hanft, Henryk Meenzen und Detlef Kirster (vorne, v. li.).

 

 

Quelle: Klaus Gagel